Esche Datenschutz-Checkliste: Der Bußgeldbescheid

Datenschutzrechtliche Standard-Situationen meistern: Schritt für Schritt. Dabei unterstützen die ESCHE-Datenschutz-Checklisten.

Der Zugang eines Bußgeldbescheides verursacht in der Regel große Aufregung: und das zu Recht. Er kann nicht nur finanziell sehr belastend sein, sondern führt schon bei einem Bußgeld von nur knapp über € 200 zu einer Eintragung im Gewerbezentralregister. Zudem kann von den Betroffenen zum Anlass genommen werden, Schadensersatzforderungen geltend zu machen.

Häufig werden vor diesem Zeitpunkt schon wesentliche Fehler gemacht, denn in der Praxis dürfte ein Bußgeldbescheid leichter zu verhindern, als zu beseitigen sein.

1. Bußgeld-Prophylaxe

Die beste Prophylaxe ist natürlich die Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorschriften.Schritte, um dies zu erreichen:Dokumentation der Erhebungen, Verarbeitungen und Nutzungen personenbezogener Daten; Erstellung eines VerfahrensverzeichnissesBestellung eines betrieblichen Datenschutzbeauftragten (siehe ESCHE Datenschutz-Checkliste „Bestellung eines betrieblichen Datenschutzbeauftragten“)Datenschutzrechtliche Prüfung bzgl. der Erhebungen, Verarbeitungen und Nutzungen von personenbezogenen Daten; insbesondere in Bezug auf Übermittlungen von Daten an Dritte Datentransfers ins außereuropäische Ausland Datenübermittlungen im Konzern Auftragsdatenverarbeitung Umgang mit besonderen Arten personenbezogenen Daten (solche mit Bezug auf Angaben über die rassische und ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder philosophische Überzeugungen, Gewerkschaftszugehörigkeit, Gesundheit oder SexuallebenDurchführung von VorabkontrollenSelbstkontrollenDie Bußgeld-Praxis der Aufsichtsbehörde bzw. Bußgeldstellen in den einzelnen Bundeländern weicht teilweise stark voneinander ab ...Zum vollständigen Artikel


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