Ehrverletzende Behauptungen über den Vermieter

Sind falsche Behauptungen eines Mieters gegenüber anderen Mietern derart massiv und geeignet, die Ehre des Vermieters nachhaltig zu beschädigen, darf der Vermieter das Mietverhältnis fristlos kündigen.

Mit dieser Begründung hat das Amtsgericht München in dem hier vorliegenden Fall der Räumungsklage eines Vermieters stattgegeben. Die Mieterin einer Wohnung im Stadtgebiet von München bewohnt seit dem 1. Oktober 2010 eine Zwei-Zimmer-Wohnung in der Nähe des Hofbräu Hauses. Der Vermieter wirft ihr vor, dass sie sich im September 2014 gegenüber weiteren Mietern im Haus zu seiner Person abfällig geäußert habe. Sie soll behauptet haben, dass er so geldgierig sei, dass man das auf keinen Fall dulden dürfe. Er würde Mieter „abzocken“. Sie wäre entsetzt, da der Vermieter sie sexuell bei einem Besuch in der Wohnung belästigt habe. Als der Vermieter von diesen Anschuldigungen erfuhr, kündigte er der Mieterin fristlos. Sie zog nicht aus. Sie bestreitet, diese Äußerungen gemacht zu haben. Daraufhin erhob der Vermieter Räumungsklage vor dem Amtsgericht München.

Nach Auffassung des Amtsgerichts München war den Mietern, denen gegenüber sich die Mieterin abfällig geäußert hat, zu glauben. Diese Zeugen bestätigten, was der Vermieter vorgetragen hat. Aus ihren Aussagen wurden auch die näheren Umstände deutlich ...

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