Blattlt {diesmal mit PFFFUMMM beim EuGH und bitte ohne PFFFUMMM in der Isarmetropole}

von Liz Collet
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Paukenschlaggleich wird

1.

die Entscheidung des EuGH in den Medien aufgenommen und kommentiert. On va voir, was von den in diesen Kommentaren nun erwarteten Änderungen kommen wird. Wer das Urteil des EuGH genau liest, sollte manche Passagen nicht übersehen. Und kann ahnen, wie viel der hohen Erwartungen in der Rechtspraxis wirklich realistisch erfüllt werden könnten.

2.

In Kalifornien wird die ärztlich assisterte Sterbehilfe legalisiert. Die SZ bejubelt dabei die Zeilen als “einfühlsames Statement”. Das kann man – mit Verlaub – nur sehr milde formuliert – schon recht euphemistisch nennen, denn jenes Statement ist nichts anderes als die platitüdenhaft auf wenige Zeilen reduzierte Pro-Contra-Meinung zum Thema verbunden mit einem Schlußsatz, anderen nicht verbieten zu wollen, was man vielleicht selbst irgendwann wünschen KÖNNTE. Das ist nichts anderes, als sich der politischen Verantwortung zu entziehen, weil man im vielleicht nie eintretendem eigenen Fall alle Optionen offen haben möchte, in die man sich noch nicht selbst hineinfühlen kann, bevor man selbst in diese gerät. Das aber ist nicht der Job und Auftrag eines Politikers, das kann Otto Normalverbraucher: “Ich weiss nicht wie ich entscheiden würde, also entscheide ich es auch nicht heute als Politiker für andere” – ist, was das bedeutet. Anders ausgedrückt und mit einer hübschen Altmünchner Redensart “Chacun à son goût et plaisir” oder “Jedem Tierchen sein Pläsierchen” frei nach der französischen Maxime, die lebens- wie mundartlich ihre Spuren in Bayern hinterliess.

Gegen jene Maxime werden Sie bei mir selten Einwände hören, solange niemand zu Schaden kommt oder schutzlos oder schutzloser gestellt wird durch Gesetze oder deren Änderungen, der schutzbedürftig ist ...

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