Bankkunden können Kontoführungsgebühren zurückfordern

Wer bisher für jede Kontobuchung eine Gebühr zahlen musste, kann dieses Geld unter Umständen zurückverlangen. Die Banken hätten nicht für jede Buchung eine Gebühr verlangen dürfen. Fehlbuchungen hätten etwa stets kostenlos sein müssen, hat der Bundesgerichtshof entschieden. Daher ist die ganze entsprechende Gebührenklausel in den AGB der Banken unwirksam, wenn sie die Formulierung „Preis pro Buchungsposten“ enthält. Da die Verjährung drei Jahre beträgt, können betroffene Bankkunden das für alle ab den 1.1.2012 erhobenen Gebühren, die pro Buchungsposten erhoben wurden, noch bis zum Ende dieses Jahres tun. Geklagt hatte der Verein Schutzgemeinschaft für Bankkunden gegen eine Raiffeisenbank aus Bayern. Diese verlangte von ihren Kunden für jede einzelne Kontobewegung eine pauschale Gebühr von 0,35 Euro. Also auch für EC-Karten-Zahlungen oder die Überweisung der Miete. Den Anstoß zu der Klage gab aber die Tatsache, dass die Bank diese Gebühr auch bei einer Fehlbuchung verlangte (Urteil vom 27. Januar 2015, Az ...Zum vollständigen Artikel


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