Abfindungsvergleich – was ist zu beachten

Unsere Verhandlung mit Haftpflichtversicherern haben in der Regel das Ziel, einen Abfindungsvergleich herbeiführen. Das bedeutet, der Mandant erhält eine Einmalzahlung, die alle Schäden aus der Vergangenheit und für die Zukunft berücksichtigt. Ein solcher Abfindungsvergleich ist für Betroffene meist die richtige Wahl, denn ein erfolgreicher Abschluss verbessert nicht nur die wirtschaftliche Situation der Geschädigten, sondern auch die psychische und die physische Belastungssituation.

Rechtsanwältin Ines Gläser, Fachanwältin für Medizinrecht

Durch die Unterzeichnung einer Abfindungserklärung erklärt sich der Mandant als vollständig abgefunden. Diese endgültige Lösung hat einerseits den Vorteil, dass er sich in Zukunft nicht mehr mit der Versicherung auseinandersetzen muss, andererseits bedeutet das aber auch, dass keine weiteren Ansprüche mehr an die Haftpflichtversicherung gestellt werden können. Es müssen also auch die Schäden, die in Zukunft noch eintreten können, berücksichtigt werden.

Berechnung der Höhe der Abfindung
Eine Abfindungslösung ist immer dann sinnvoll, wenn der Schaden feststeht und auch die Ärzte keine außergewöhnlichen zukünftigen Risiken sehen. Schadenspositionen, wie beispielsweise den Verdienstausfall bis zum Renteneintrittsalter oder aber den Mehrbedarfsschaden bis zum statistischen Lebensende, berechnen wir mit Hilfe aktuellster Zahlen.

Dabei unterstützt uns unser Buch „Kapitalisierungstabellen ...

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