Schimmelpilz: die Saison beginnt – Tipps für Vermieter

Pünktlich zum Herbstbeginn kehrt auch der Schimmelpilz wieder in die hierfür anfälligen Wohnungen zurück. Vermieter, die hier nicht vorsorgen, müssen eine Reihe von Ansprüchen der betroffenen Mieter befürchten. Prozesse können jedenfalls dann, wenn die Mieter beraten Vorgehen, teuer werden. Regelmäßig werden Sachverständigengutachten eingeholt, am Ende zahlt der Verlierer die gesamte Zeche.

Um hier gewappnet zu sein, müssen sämtliche Baumängel der Wohnung, die eine Schimmelpilzbildung begünstigen können, idealerweise beseitigt werden. Das ist in vielen Fällen zu teuer und manchmal auch technisch nur schwer möglich.

Andere Maßnahmen sind relativ einfach. So empfiehlt es sich, bereits im Mietvertrag eine umfassende Vereinbarung über das Vermieter geschuldete Lüftungsverhalten und das von diesem geschuldete Heizverhalten zu treffen. Vermieter, die solche Regelungen in ihren Verträgen noch nicht haben, sollten die Verträge entsprechend anpassen. Bei Neuabschluss ist dies kein Problem. Im Altbestand sollte man versuchen, mit dem Mieter eine ergänzende Vereinbarung zu treffen.
Weigert sich der Mieter, sollte man den Mieter umfassend über die Heizpflichten und das vom Mieter geschuldete Lüftungsverhalten belehren. Den Zugang dieses Schreibens muss man unter Umständen Jahre später beweisen können. Idealerweise lässt man sich den Zugang vom Mieter schriftlich bestätigen. Verweigert der Mieter dies, empfehle ich die Zustellung per Boten und eine genaue Dokumentation in der Mieterakte.

Schimmelpilzanzeigen des Mieters müssen ernst genommen werden ...

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