Gerichtliche Bestellung eines Vorstandsmitglieds in den Aufsichtsrat

von Ulrich Noack

Aus aktu­ellem Anlass wird dis­ku­tiert, ob ein Vor­stand­mit­glied einer bör­sen­no­tierten AG auch vor Ablauf von zwei Jahren (§ 101 II 1 Nr. 4 Halbs. 1 AktG) vom Gericht in den Auf­sichtsrat bestellt werden kann (§ 104 AktG). Für die „Wahl” durch die Haupt­ver­samm­lung ist das mög­lich, wenn 25% der Aktio­näre einen ent­spre­chenden Vor­schlag machen (§ 101 II 1 Nr. 4 Halbs. 2 AktG). Diese Über­win­dung des Bestel­lungs­hin­der­nisses gilt auch für die gericht­liche Bestel­lung (MünchKommAktG/​Haber­sack, § 100, 4. Aufl. 2014, Rn. 39) ...

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