NSU-Prozess: Nebenklägerin nur erfunden?

von Dr. Sascha Böttner

Ein wohl bisher einmaliger Vorgang zeichnet sich derzeit im NSU-Prozess ab. Wie unter anderem von SPON berichtet hat nun ein als Nebenklagevertreter beigeordneter Rechtsanwalt eingeräumt, dass seine Mandantin vermutlich gar nicht existiert. Die Opfereigenschaft von Frau K. sei vermutlich durch einen anderen Nebenkläger vorgetäuscht worden. Warum sollte man die Existenz einer Nebenklägerin vortäuschen fragt sich da nicht nur der ein oder andere Strafrechtler. Das Motiv ergibt sich aus der Aussage des Rechtsanwalts, er habe an den Nebenkläger, der ihm das Mandat vermittelt hat, für die Vermittlung eine Provision bezahlt ...

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