Kachelmann erstreitet Rekord-Schmerzensgeld!

von Christopher A. Wolf

Jörg Kachelmann gegen den Herausgeber der Bildzeitung wegen der Verletzung seines Persönlichkeitsrechts im Rahmen der Berichterstattung zu dem 2011 durchgeführten Prozesses, bei dem dem Wettermoderator die Vergewaltigung einer Ex-Geliebten vorgeworfen wurde. Dieser Fall lag dem Landgericht Köln nun zur Entscheidung vor.

Der Wettermoderator Jörg Kachelmann wurde im Jahre 2011 in einem in der Öffentlichkeit weit diskutiertem Prozess angeklagt, seine Ex-Geliebte vergewaltigt zu haben. Er wurde von diesem Vorwurf freigesprochen.

Im Rahmen der Berichterstattung der Bildzeitung zu diesem Prozess, wurde der Wettermoderator in der Presse nach seiner Auffassung in seinem allgemeinen Persönlichkeitsrecht massiv verletzt. Kachelmann warf dem Axel Springer Verlag vor, in über 150 Artikeln eine von der Bild angeführte Hetzkampagne mit anderen Verlagen gegen ihn durchgeführt zu haben. Die Verdachtsberichterstattung sei dabei nicht mehr vom berechtigten Informationsinteresse der Öffentlichkeit gedeckt gewesen. Vielmehr habe in der Presse eine Vorverurteilung seiner Person stattgefunden welche Ihn auch in Zukunft als frauenverachtender und gewaltbereiten Menschen stigmatisiere ...

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