Hilferuf des Gerichts

Im März 2012 wird ein Gerichtsvollzieher des AG Hainichen (jetzt zum AG Döbeln gehörend) mit der Zwangsvollstreckung einer Forderung beauftragt. Nachdem es zunächst schwierig war (bis zum Haftbefehl), gelingt es dem Gerichtsvollzieher im Juni 2012, eine Ratenzahlung mit dem Schuldner zu vereinbaren, die dieser auch leidlich regelmäßig einhält.

Anfang September trudelt hier ein Schreiben des Gerichtsvollziehers ein:

aufgrund von Krankheit ist bis auf weiteres keine Ratenzahlung möglich. Zur Vermeidung von Sachstandsanfragen übersende ich die Unterlagen zurück.

Telefonisch teilt mir das Amtsgericht mit, wer der Vertreter des erkrankten Gerichtsvollziehers ist, an den wende ich mich mit der vorsichtigen Frage, wie es jetzt wohl weitergehen soll. Er antwortet:

… zu meinem Bedauern muss ich mitteilen, dass ich als Vertreter … lediglich für die Bearbeitung von Eilaufträgen zuständig bin ...

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