Braucht man das? Zu den Vorteilen einer Markenregistrierung

„Marken” (wie etwa Firmennamen, Logos, Jingles etc.) sind immens wichtig, da sie es sind, die das Vertrauen in die Qualität der Produkte oder auch Dienstleistungen eines Unternehmens schaffen. Dennoch ist es erstaunlich, wie groß die Wissenslücken im Bereich des Markenrechts noch immer sind. Gerade die Vorteile einer Markenanmeldung und der damit verbundenen Möglichkeiten eines wirklich effektiven Rechtsschutzes, werden oftmals noch nicht hinreichend erkannt. Grund genug, im Folgenden einmal das Wesen der „Marke” sowie die Vorteile einer Markenanmeldung zu beschreiben.

1. Was ist überhaupt eine Marke?

Eine Marke ist eine Produkt- bzw. eine Dienstleistungskennzeichnung. Sprach man früher in diesem Zusammenhang noch von dem „Warenzeichen”, hat sich im Zuge der Markenrechtsreform Mitte der 1990er Jahre der Begriff „Marke” durchsetzen können. Hintergrund ist der, dass erst seit 1968 auch Dienstleistungen unter einem geschützten Zeichen, dem sog. „Warenzeichen”, angeboten werden können. Der damals noch gängige Begriff „Warenzeichen” irritierte jedoch schnell, da er den Eindruck erweckte, dass Dienstleistungen nicht mit umfasst seien (sondern eben nur „Waren”). Folglich wurde er Ende des letzten Jahrhunderts durch den präziseren Begriff der „Marke” ersetzt.

Hinweis: Noch heute werden im täglichen Sprachgebrauch die Begriffe „Warenzeichen” und „Marke” häufig synonym verwendet.

Was die Marke nun so bedeutsam macht ist ihre Eignung, Waren oder Dienstleistungen Ihres Unternehmens von denjenigen anderer Unternehmen unterscheidbar zu machen (und dies oftmals auf „den ersten Blick”). Es ist die Marke, die

  • in hohem Maße Kaufentscheidungen beeinflusst,

  • Emotionen Ihrer Kunden weckt,

  • ein „Image” bzw ...

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