Berlin: Finanzierungsvereinbarung zum Religions- und Lebenskundeunterricht

von Dr. Georg Neureither

Die drei großen Anbieter des Religions- und Weltanschauungsunterrichts – für die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz Bischof Dr. Markus Dröge, für das Erzbistum Berlin Erzbischof Dr. Heiner Koch, für den Humanistischen Verband Deutschlands, Landesverband Berlin-Brandenburg Präsident Dr. Bruno Osuch – und der Regierende Bürgermeister Michael Müller haben die die neu ausgehandelten Finanzierungsvereinbarungen unterzeichnet. Damit treten die alten Vereinbarungen aus dem Jahre 2005 außer Kraft.

Michael Müller: „Mir ist diese Einigung sehr wichtig, weil sie verlässliche Rahmenbedingungen für den freiwilligen Religions- und Weltanschauungsunterricht in Berlin schafft. Zum einen führt dieses Angebot – als bekenntnisgebundenes Fach und als Lebenskundeunterricht – die Schülerinnen und Schüler an die ethischen Grundlagen unseres Zusammenlebens heran. Gleichzeitig wird dadurch das gegenseitige Verständnis von Kulturen gestärkt und gefördert.“

Bischof Dr. Markus Dröge: „Zur Bildung gehört die Kenntnis über Religion unabdingbar dazu. Der Religionsunterricht ist ein Bildungsangebot der evangelischen Kirche. Er vermittelt den Schülerinnen und Schülern Kenntnis über die ethische Orientierungskraft des christlichen Glaubens und seiner Spiritualität. Er befasst sich aber ebenso mit anderen Religionen und Weltanschauungen. Die Religionslehrerinnen und Lehrer leisten dabei eine sehr gute Arbeit, indem sie Urteilssicherheit vermitteln. Die Anpassung der Refinanzierung des Religionsunterrichts durch den Senat würdigt das Bildungsengagement der Kirchen.“

Erzbischof Dr. Heiner Koch: „Die Finanzierungsvereinbarung ist ein wichtiger Schritt, um die Zukunft des Religionsunterrichts in Berlin zu gewährleisten ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK