Freispruch erster Klasse – oder wie die HUK wieder einmal versucht hat, einen Kfz-Sachverständigen massiv zu diskreditieren

von Hans Dampf

Was einem Kfz-Sachverständigen mit der HUK so alles passieren, kann, wenn man dieser Versicherung Kosten sparen will, zeigt der folgende Fall.

Ein Kfz-Sachverständiger hatte einen Kostenvoranschlag (mit Lichtbildern!) erstellt und per Post an den Geschädigten übersandt. Dieser reichte die Unterlagen dann zur Regulierung an die HUK weiter. Daraufhin erfolgte ein Anruf durch einem Sachbearbeiter der HUK, der die Originallichtbilder per E-Mail anforderte. Der Sachverständige stimmte zu, jedoch erst nach Übersendung eines schriftlichen Auftrags durch die HUK und Bezahlung seiner Rechnung. Dies erfolgte jedoch nicht.

Zum Dank stellte die HUK dann Strafantrag gegen den Geschädigten und den Kfz-Sachverständigen wg. Versicherungsbetrug, da angeblich Vorschäden verschwiegen wurden und die Lichtbilder entsprechend manipuliert seien. Der Sachverständige wurde 2 mal als Zeuge bei der Polizei vernommen. Seitens der Staatsanwaltschaft wurde dann ein Gutachten über den Kostenvoranschlag eingeholt. In dessen Folge erging ein Strafbefehl zu 70 Tagessätzen à EUR 40,00 (2.800,00 €) gegen den Gutachter wg. Versicherungsbetrug.

Gegen diesen Strafbefehl legte der Rechtsanwalt des Sachverständigen Einspruch ein. In dessen Folge kam es dann zur Gerichtsverhandlung, in der der angeklagte Sachverständige vollumfänglich freigesprochen wurde. Denn die Lichtbilder waren nicht manipuliert und die Vorschäden waren durchaus sichtbar. Der Antrag zum Freispruch erfolgte übrigens durch den Rechtsanwalt des Sachverständigen UND durch die Staatsanwalt ...

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