Urheberrecht: Ist die Verwendung von Storify oder ähnlicher Kuratierungstools auf der eigenen Webseite zulässig?

16:14 Alter: 18 hrs Kategorie: Urheberrecht, Geistiges Eigentum, International News, Kanzlei, Wirtschaftsrecht, Kanzlei-News Von: DW

Urheberrecht: Ist die Verwendung von Storify oder ähnlicher Kuratierungstools auf der eigenen Webseite zulässig? 29.09.2015

Der Einsatz von Kuratierungsdiensten, wie etwa storify, wird derzeit immer beliebter. Jedoch bergen sich in dem Einsatz auch rechtliche Risiken, welchen sich der Nutzer bewusst sein sollte. Kuratierungsdienste stellen vereinfacht ausgedrückt dem Webseitenbetreiber Werkzeuge zur Verfügung, um (Fremd-)inhalte einfach und ohne große Problem aufzufinden und zu ordnen.

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Im Ergebnis handelt es sich hierbei um nützliche Tools, welche helfen die vielen Informationen, die sich zu verschiedenen Themen im Internet finden, zu kanalisieren und diese so für die eigene Webseite aufzubereiten.

Rechtlich problematisch wird der Einsatz solcher Tools, sobald die Fremdinhalte, welche auf der eigenen Webseite vervielfältigt oder verbreitet werden, urheberrechtlich geschützt sind.

Ob Urheberrechtsschutz besteht, hängt davon ab, welches konkrete Werk vorliegt:

Texte sind beispielsweise nach § 2 UrhG nur urheberrechtlich geschützt, wenn sie eine hinreichende Schöpfungshöhe (d. h. bestimmte Qualität, Kreativität, Länge des Textes) aufweisen ...

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