Die EEG-Umlage: Begrenzung und Befreiung für Unternehmen

30. September 2015

Energiewirtschaft

Unternehmen leiden unter der EEG-Umlage. Doch es gibt Einsparmöglichkeiten – wir zeigen einige davon auf!

An den Kosten für den Ausbau Erneuerbarer Energien werden Stromkunden in Deutschland über die sogenannte EEG-Umlage beteiligt. Hierbei handelt es sich um einem Aufschlag, der vom Stromkunden auf jede verbrauchte Kilowattstunde Strom an den Stromlieferanten zu zahlen ist. Im laufenden Jahr 2015 beträgt die EEG-Umlage 6,24 Cent pro Kilowattstunde. Und obwohl die EEG-Umlage für das Jahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr erstmals gesunken ist, deuten die Zeichen für das kommende Jahr schon wieder auf eine Erhöhung hin.

EEG-Umlage eine hohe Belastung für Unternehmen

Geht man für einen Drei-Personen-Haushalt von einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 3500 Kilowattstunden im Jahr aus, beläuft sich die zu zahlende EEG-Umlage für diesen Privathaushalt im Jahr 2015 auf knapp EUR 218.

Für Unternehmen mit stromintensiver Produktion ist die zu zahlende EEG-Umlage entsprechend höher, sie kann schnell einen signifikanten Anteil an den Produktionskosten ausmachen – für industrielle Abnehmer lag der Anteil der EEG-Umlage an den Stromkosten im Jahr 2014 durchschnittlich bei 39,8 Prozent. Damit kann die deutsche Energiewende zum Standortnachteil für Unternehmen werden, die in Deutschland produzieren.

Begrenzung für Unternehmen mit hohem Stromverbrauch

Besonders für Unternehmen, die mit ausländischen Konkurrenten im Wettbewerb stehen, bedeutet die Belastung mit der – rein nationalen – EEG-Umlage einen Wettbewerbsnachteil gegenüber denen Konkurrenten, die in ihrem Produktionsland keine entsprechende Umlage zu zahlen haben. Dieses Problem hat auch der Gesetzgeber erkannt. Auf Antrag wird daher die Höhe der von Unternehmen zu leistenden EEG-Umlage unter bestimmten Voraussetzungen begrenzt ...

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