Man kann aus allem ein Problem machen {Was darf beim Vorstellungsgespräch gefragt werden}

von Liz Collet

https://www.facebook.com/Treffpunkt.Betriebsrat/posts/802812943163264

Man kann aus allem ein Problem machen.
Man kann aus allem ein rechtliches Problem machen.
Man kann aus allem dann sicher sogar noch ein Problem möglicher Diskriminierung machen. Stichwort: Wegen einer Narbe wurde ich diskriminiert, obwohl ich weder entstellt bin, noch als Model arbeiten will und und und.

Zugegeben, es mag Narben geben, die vor Fragen stellen.

Die können blosses Interesse sein, einen Mitarbeiter kennenzulernen und einen ganz harmlosen Gesprächsfaden herzustellen, ob der Bewerber vielleicht Sportler ist (Sportunfall), sozial engagiert in der Freizeit (freiwillige Feuerwehr, Bergwacht, DLRG usw) oder was immer sonst vielleicht Grund für eine Narbe sein mag.
Bei einem, der mit einer frischen Narbe ankommt und vielleicht auch noch Spuren eines Faustkampfes an den Händen, könnte man sich überlegen, ob das ein Raufbold oder ein Mann mit besonders schlagkräftiger Vorliebe bei der Kommunikation oder Werbung für Gewerkschaftsmitgliedschaften sein könnte….. kleiner Scherz. Scherzi aparte.

Aber muss man aus jeder vielleicht nur neugierigen oder anteilnehmenden Frage oder Interesse gleich finstere Hintergedanken machen, die ein möglicher künftiger Chef stellt, um einen Bewerber auszusortieren?
Muss jedes Interesse, wenn es vielleicht auch ungewöhnlich ist, zur rechtsdogmatischen Frage “Was DARF der Arbeitgeber?” hochstilisiert werden? Wir sind Menschen, man redet miteinander ...

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