Mindestlohn auch für Flüchtlinge?

Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff ist der Ansicht, dass der Mindestlohn die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt erschwert. Deswegen fordert er Ausnahmen für Asylbewerber. In einem Interview mit der Deutschen Presseagentur sagte der Regierungschef, der auch über Erfahrungen aus der Zeit als Arbeitsamtsdirektor verfügt, wörtlich: „Wir brauchen dringend Flexibilisierungen und Sonderlösungen, damit auch weniger qualifizierte Menschen eine Chance haben, im Arbeitsmarkt unterzukommen. Ich sag nur das Stichwort Mindestlohn. Man muss diejenigen, die ein niedriges Qualifikationsniveau haben, qualifizieren. Aber ich weiß, dass ein marktgängiger Lohn von 8,50 Euro für viele nicht erwirtschaftbar sein wird. Ohne Hilfen oder flexible Eingangsgrößen sind diese Flüchtlinge nicht in den Arbeitsmarkt integrierbar. Das ist eine klare Ansage von allen Arbeitsmarktspezialisten.“ In dieser Einschätzung kann er sich auch durch den Chef des Münchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, bestätigt sehen. Dieser sieht im Mindestlohn ein Hindernis für die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt ...

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