VW-Skandal – Aktionäre lassen Schadensersatzansprüche gegen die Volkswagen AG prüfen

VW-Skandal um manipulierte Abgas-Werte – Dem Volkswagenkonzern drohen nun nicht nur Strafen bis zu 18 Milliarden der US-Umweltbehörde, sondern auch Sammelklagen in den USA und Kanada. Auch deutsche Aktionäre lassen Schadensersatzansprüche gegen VW prüfen.

Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung sind bereits 37 Klagen gegen Volkswagen bei Gerichten in den USA eingegangen. Autokäufer und Autohändler verlangen insbesondere Schadensersatz aufgrund des möglichen Wertverlustes ihrer Fahrzeuge durch den VW-Skandal.

Nachdem die Volkswagen AG wegen des Abgas-Skandals Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig stellen wird, lassen nun auch viele Aktionäre in Deutschland Schadensersatzansprüche gegen den Konzern prüfen.

Die Volkswagen-Aktie ist schlagartig eingebrochen, nachdem der Abgas-Manipulationsskandal – auch #Dieselgate genannt – bekannt wurde. Der Kursverlust der Vorzugsaktie betrug ca. 40 Prozent in 2 Tagen. Damit sind Anlegern und Aktionären bis zu 16 Milliarden EURO verloren gegangen.

Mögliche Schadensersatzansprüche von VW-Aktionären

Es ist daher mehr als verständlich das bereits viele Anfragen von Aktionären bei der Anwaltskanzlei Herfurtner eingegangen sind, um entsprechende Schadensersatzforderungen gegen die Volkswagen AG zu prüfen.

Insbesondere könnten sich Ansprüche auf Schadensersatz aus möglichen Pflichtverletzungen durch Mitarbeiter des Volkswagenkonzerns ergeben. So ist zu klären, ob Anleger bereits wesentlich früher über das eigene Fehlverhalten hätten informiert werden müssen. Denn schon seit Mai 2014 diskutierten Aufsichtsbehörden in den USA und Volkswagen die Unterschiede zwischen den Ergebnissen in den Tests und den tatsächlichen erreichten Abgaswerte im Alltag. Die Ingenieure von VW gestanden dann wohl erst am 3. September 2015 ein, nicht das Abgas-Problem gelöst, sondern manipulierende Software eingesetzt zu haben ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK