Das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) Teil 2

Im ersten Teil des Artikels zu diesem Thema hatte ich bereits unter „Rechtevergabe„ darauf hingewiesen, dass die Vergabe von Zugriffsrechten frühzeitig vorab zu planen ist.
Was ist hierbei zu beachten.

Postfachverwalter

Als erstes sollte der sogenannte „Postfachverwalter” eingerichtet werden, der auch in der Lage sein sollte, so jedenfalls der bisherige Kenntnisstand, nicht nur das Postfach selbst zu verwalten sondern auch Rechte zu vergeben und diese zu verwalten.

Es sollte ein vertrauenswürdiger Mitarbeiter für diese Funktion ausgewählt werden.

Dieser Mitarbeiter benötigt selbstverständlich auch einen Vertreter. Im Vorfeld sollte überlegt werden, ob ein Vertreter bereits jetzt eingerichtet werden soll oder aber, ob der Anwalt sich vorbehält, für den Fall der Urlaubsabwesenheit oder einer Abwesenheit durch Krankheit des Postfachverwalter, einen neuen Postfachverwalter zu bestellen, also ihm die entsprechenden Rechte einzurichten. Dieses muss jeder Postfachinhaber für sich selbst entscheiden.

Poststelle

Nach den bisherigen Hinweisen der Bundesrechtsanwaltskammer wird es kein Kanzleipostfach geben. Dieses hat den Hintergrund, dass für jeden Rechtsanwalt gesondert ein Postfach eingerichtet wird, dieser dafür die volle Verantwortung trägt, dieser das Postfach auch behält, wenn er die Kanzlei wechselt, da das Postfach ja an ihn, also an seine Person, gebunden ist.

Dieses führt jedoch dann, wenn die Kanzlei aus mehr als einem Anwalt besteht, zu Problemen bei der Überwachung des jeweiligen Postfaches und des Postbearbeitungsprozesses.

Dieses kann dadurch gelöst werden, dass einem oder mehreren Mitarbeitern von jedem Postfachinhaber oder von dem von ihm berechtigten Postfachverwalter, Rechte auf das Postfach erteilt werden ...

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