1.500,00 € „Strafe“ für diesen Anwalt ist viel zu wenig!

von Thorsten Blaufelder

Sep 23

Wer schwangere Arbeitnehmerinnen wiederholt ohne Zustimmung der Arbeitsschutzbehörde kündigt, handelt diskriminierend. Dies hat das Landesarbeitsgericht (LAG) Berlin-Brandenburg am Mittwoch, 16.09.2015 entschieden (AZ: 23 Sa 1045/15). Die Berliner Richter zeigten damit einem Rechtsanwalt die Rote Karte.

Dieser hatte der Klägerin noch während der Probezeit gekündigt. Die Frau wies jedoch darauf hin, dass sie ein Kind erwarte, und legte ihren Mutterpass vor. Die Kündigung sei unwirksam, so die Schwangere. Die Arbeitsschutzbehörde habe dafür keine Zustimmung erteilt.

Einige Monate später versuchte es der Anwalt noch einmal. Er kündigte der Schwangeren wiederum ohne Zustimmung der Arbeitsschutzbehörde.

Das Arbeitsgericht Berlin verurteilte den Juristen am 08.05 ...

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