Die erfolgreiche Vaterschaftsfeststellung – und die Feststellung des Sorgerechts

Ein Antrag auf Feststellung der Sorgerechtsverhältnisse nach erfolgreicher Vaterschaftsanfechtung ist nicht zulässig, wenn nicht eine konkrete Unklarheit substantiiert dargetan wird1.

Ob ein solcher Feststellungsantrag als solcher bzw. im Allgemeinen überhaupt zulässig ist2, kann dabei nach Ansicht des Amtsgerichts Bergen (Rügen) dahinstehen, denn jedenfalls fehlt im vorliegenden Fall das analog § 256 Abs. 1 ZPO notwendige rechtliche Feststellungsinteresse.

Anders als in dem Fall des OLG Stuttgart3 steht – und stand im hier entschiedenen Fall jedoch während der gesamten Dauer der gerichtlichen Verfahren auch zuvor -, soweit erkennbar, zwischen allen Beteiligten außer Streit, dass infolge der erfolgreichen Vaterschaftsanfechtung, die der hiesige Antragsgegner selbst betrieben hat, die Antragstellerin alleinige Inhaberin der elterlichen Sorge ist ...

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