Abfallwirtschaft nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz

Mit der Energiewende einher geht auch die umsichtige Verwendung von Resourcen. So soll einerseits möglichst Abfall vermieden werden – und kann er nicht verhindert werden, soll er – so weit es geht – der Wiederverwendung zugeführt werden. Folglich ist eine sorgfältige Abfallwirtschaft erforderlich, die von der Abfallsammlung bis hin zum eigentlichen Recycling auf die wirtschaftliche Realisierbarkeit achtet und Richtlinien festlegt, nach denen sich nicht nur die Privathaushalte sondern auch Unternehmen zu richten haben.

Zuletzt ist das deutsche Abfallrecht durch das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz ( KrWG) vom 24. Februar 2012 grundlegend modernisiert worden. Dieses „Gesetz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Bewirtschaftung von Abfällen“ ist am 1. Juni 2012 gemäß Art. 6 KrWG in Kraft getreten. Damit ist die EU-Abfallrahmenrichtlinie 2008/98/EG in nationales Recht umgesetzt worden. Wichtigste Neuerung in dem KrWG ist die Einführung einer bestimmten Abfolge von Maßnahmen zur Abfallbewirtschaftung, nach der sich jeder gemäß § 6 KrWG zu richten hat: Nach der Abfallhierarchie

Vermeidung Vorbereitung zur Wiederverwendung Recycling sonstige Verwertung (energetische Verwertung und Verfüllung) Beseitigung ist unter dem Gesichtspunkt des Umweltschutzes der besten Möglichkeit den Vorzug zu geben.

Kann Abfall also nicht vermieden werden, bestehen zur weiteren Verwertung bzw ...

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