Erstattungsklausel bei Zahnbehandlung beachten

Das Landgericht Dortmund hat mit Urteil vom 18. Juni 2014 (Az.: 2 O 268/12) entschieden, dass im Leistungsfall nur ein Anspruch auf eine Erstattung bis zum 3,5-fachen Satz besteht, wenn gemäß einer Klausel eines privaten Krankenversicherungsvertrages die Kosten für zahnärztliche Behandlungen nach Maßgabe der gesetzlichen Gebührenordnung erstattet werden.

Ein Mann und späterer Kläger hatte eine private Krankenversicherung abgeschlossen, deren Versicherungs-Bedingungen u.a. vorsahen, dass die Kosten zahnärztlicher Leistungen nach Maßgabe der jeweils gültigen gesetzlichen Gebührenordnung für Zahnärzte bis zu den darin festgelegten Höchstsätzen erstattet werden.

Als der Kläger Ende Juni 2011 mit seinem Zahnarzt eine Gebührenvereinbarung abgeschlossen hatte, die u.a. eine Erstattung bis zum 8,2-fachen Satz der Gebührenordnung vorsah, erlebte er eine unangenehme Überraschung mit seinem Krankenversicherer ...

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