Die teils rechtmäßige, teils rechtswidrige Berichterstattung – und der Schadensersatz

Wird über einen Berichtsgegenstand von demselben Verbreiter eine rechtmäßige und eine nicht rechtmäßige Berichterstattung verbreitet, und entsteht dem Betroffenen durch die Berichterstattung ein Schaden, so trifft ihn bei Inanspruchnahme des Verbreiters die Darlegungs- und Beweislast dafür, dass ihm der geltend gemachte Schaden gerade durch den rechtswidrigen Teil und nicht durch die übrige unbedenkliche Berichterstattung entstanden ist.

Insbesondere ist § 830 Abs. 1 Satz 2 BGB – wonach von mehreren Beteiligten einer unerlaubten Handlung jeder Beteiligte für den gesamten Schaden verantwortlich ist, wenn sich nicht ermitteln lässt, wer von ihnen den Schaden durch seine Handlung verursacht hat – nicht auf den Fall anwendbar, dass ein Schaden durch verschiedene Verhaltensweisen derselben Person herbeigeführt worden ist, wenn diese Verhaltensweisen nicht alle rechtswidrig waren und sich nicht ermitteln lässt, ob eine der rechtmäßigen oder eine der rechtswidrigen Verhaltensweisen den Schaden herbeigeführt hat ...

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