Abstellkammer als Arbeitsplatz für Rollstuhlfahrer

von Anja Gotsche

Abstellkammer als Arbeitsplatz für Rollstuhlfahrer

Ein Arbeitnehmer, der seit einem Motorradunfall im Rollstuhl sitzt und schwerbehindert ist, verklagt seine Arbeitgeberin auf Entfernung von Abmahnungen, Zahlung von Vergütungsrückständen und Entschädigung wegen Diskriminierung in Höhe von mindestens 10.000,00 EUR. Außerdem wehrt er sich gegen zwei im Verlauf des Prozesses ausgesprochene Kündigungen.

Die beklagte Arbeitgeberin, die einen Ingenieurbetrieb führt, hatte in den vergangenen Monaten schon mehrere Kündigungen ausgesprochen. Wegen formaler Mängel der Kündigungen hatte sie sich letztlich aber immer wieder mit dem Kläger auf eine Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses verständigt. Nach Darstellung des Klägers ergriff die Beklagte dann unzulässige Maßnahmen, um ihn aus dem Arbeitsverhältnis zu drängen. So habe sie ihm u.a ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK