40.000 € Schmerzensgeld - Fehlerhaft gelegte Infusion führt zu Tod eines Säuglings

Chronologie: Der verstorbene Säugling kam nach künstlicher Befruchtung als erster Zwilling per Kaiserschnitt auf die Welt. Die Untersuchungen U1 und U2 waren unauffällig. Da der Säugling nach der Nahrungsaufnahme regelmäßig stark schrie und auch spuckte wurde er wegen rezidivierenden Erbrechens mit Verdacht auf Pylorusstenose in die Klinik der Beklagten eingewiesen. Ausweislich der Behandlungsdokumentation der Beklagten befand sich der Säugling zum Zeitpunkt der Aufnahme in einem guten Allgemeinzustand mit ausgeglichener Blutanalyse. Unmittelbar nach Anlegen einer Dauerinfusion am rechten Handrücken schrie er extrem, wurde blass und livide. Im Anschluss daran wurde er in den Arm der Klägerin zu 2. gelegt und wurde plötzlich grau-gelb im Gesicht. Er sank leblos in sich zusammen, erbrach heftig und der Mageninhalt wurde schleunigst aus Mund und Rachen abgesaugt. Bereits circa 2 Minuten nach Anlegen der Infusion erlitt der Säugling einen Herzkreislaufstillstand und verstarb ...Zum vollständigen Artikel


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