Zuviel “Gebimmel”: Amtsgericht ordnet an, dass der Leitkuh die Kuhglocke abzunehmen sei

von Stephan Weinberger

Das Amtsgericht Laufen (Landkreis Berchtesgadener Land) verurteilte ein Bauernehepaar, der Leitkuh einer kleinen Rinderherde die einzige Glocke abzunehmen. Der Grund: Zwei Anwohnerinnen stört der von der Glocke ausgehende Lärm. Gegenüber der Passauer Neuen Presse sagte eine Anwohnerin, sie empfinde das “Gebimmel” als “Folter und Schikane”.

Vor wenigen Tagen traf bei Martin und Barbara Eder-Hofmammer die gerichtliche Aufforderung des Amtsgerichts Laufen, der Kuh die Glocke abzunehmen, ein. Das Gericht sah es wohl als erwiesen an, dass die “Kuhglocken nicht ortsüblich” und der Reichenhaller Ortsteil Marzoll “nicht mehr vorrangig landwirtschaftliches Nutzgebiet” sei.

Anderer Ansicht sind rund 150 Bauern, Freunde und Unterstützer, die sich zu einem lautstarken (genehmigten) Protestzug mit Glocken, Plakaten und Megafon versammelt haben ...

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