Nein heißt nein?

von Mirko Laudon

Das Bundeskanzleramt hat – so war in der vergangenen Woche zu lesen – die Reform des Vergewaltigungsparagrafen vorerst gestoppt und verdeutlichte damit ihr Nein zu „Nein heißt Nein“. Gänzlich unverblümt betreibt eine von Feministinnen angeführte Lobby von – sogenannten – Opferschutzverbänden

„eine Desinformations-Kampagne, die mit der Uninformiertheit der breiten Mehrheit spielt, Regeln rationaler Diskussion missachtet und auf ein rechtspolitisches Klima abzielt, das ‘Sicherheit‘ vortäuscht, in Wahrheit aber Rechtsunsicherheit verbreitet.“

Die Zuschreibung der Rolle eines „Verletzten“, wie die Strafprozessordnung dies tut, wird häufig dahingehend missverstanden, diese Zuschreibung nicht hinterfragen zu müssen, sondern das vermeintliche Opfer von vornherein auch als Geschädigte zu behandeln. Aber wer ist Opfer?

Foto: Justek16/Shutterstock

Acht von zehn Sexualdelikte sind nur vorgetäuscht

Das angeblich schwache Geschlecht – dazu werden Frauen in der Kampagne degradiert – sind allerdings keineswegs so schwach, sondern nutzen die ihnen zugeschriebene Opferrolle schamlos aus, wenn man bedenkt, dass acht von zehn Vergewaltigungen vorgetäuscht sein könnten:

„Seit 2007 befasst sich Kriminaloberkommissarin Britta Rabe mit Sexualdelikten in Rostock und im Landkreis, gemeinsam mit drei Kolleginnen. Immer häufiger haben sie es mit falschen Fällen zu tun: Acht von zehn Sexualdelikten werden nur vorgetäuscht.“

Nun von einem Rostocker Phänomen zu sprechen, würde zu kurz greifen – denn auch in Bayern beklagten Polizeibeamte vor einigen Jahren, dass deutlich mehr als die Hälfte aller angezeigten Sexualstraftaten sich später als Falschbeschuldigung herausstellen. Und schließlich konstatiert auch die Rechtsmedizin, dass sogenannte Fake-Fälle deutlich zunehmen.

Sieht die Politik hier Handlungsbedarf? Nein, es fehlt die Lobby ...

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