Dem Taxifahrer das Geld in den Mund stopfen?!? Beleidigung – Schmerzensgeld

von Thorsten Blaufelder

Sep 15

Versucht ein Fahrgast einem Taxifahrer das Fahrgeld in den Mund zu stopfen, stellt dies eine Beleidigung dar. Der Taxifahrer kann dann nicht nur für erlittene Verletzungen, sondern auch für die „tätliche Beleidigung“ ein Schmerzensgeld fordern, entschied das Amtsgericht München in einem am Freitag, 11.09.2015, bekanntgegebenen Urteil (AZ: 213 C 26734/14).

Damit muss ein Fahrgast einem Münchener Taxifahrer 500,00 € Schmerzensgeld zahlen. Nachts, am 01.08.2013, hatte der 29-jährige Fahrgast ein Taxi genommen. Doch die Fahrweise des Fahrers war ihm viel zu lahm. Er hielt dem Fahrer vor, an gelb anzeigenden Ampeln nicht einfach durchzufahren.

Als der alkoholisierte 29-Jährige deshalb ohne zu bezahlen aussteigen wollte, kam es zum Streit ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK