Radcliff wehrt sich – Dopingvorwürfe?

(14.09.2015)

Immer wieder werden Sportler direkt oder indirekt durch Spekulationen öffentlich des Dopings beschuldigt. Dies kann erhebliche Konsequenzen für den Sportler haben. Die Reputation des Sportlers kann für immer beschädigt sein, selbst wenn sich die Vorwürfe letztlich nicht bestätigen.

Dies musste nun die britische Marathonläuferin Paula Radcliffe erfahren. Eine Äußerung des Vorsitzenden des Sportausschusses Jesse Norman im britischen Parlament brachte die Sportlerin in Erklärungsnot. Zuletzt waren Berichten der ARD und der Sunday Times zufolge Sportler mit auffälligen Blutproben vom Leichtathletik-Weltverband (IAAF) nicht sanktioniert worden. „Wenn man hört, dass möglicherweise Sieger des London Marathons, darunter möglicherweise britische Athleten, angeblich verdächtige Blutwerte aufweisen – welchen Einfluss hat das auf die Natur dieser Veranstaltung?“, fragte Norman im britischen Parlament. Aus diesen vagen Worten lässt sich jedoch leicht die 41-Jährige identifizieren. Nur auf sie treffen die Umschreibungen zu. In den letzten 19 Jahren war sie die einzige britische Siegerin des London Marathons, wenn man die Wertung der Rollstuhlfahrer ausklammert ...

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