Fembots (gefakte Damen) auf Datingportalen – zulässig oder Betrug am Mann?

von Karsten Gulden

Fembots werden von Datingportalen eingesetzt, um die Männer bei der Stange zu halten und auch, um sie zur Kasse zu bitten. Zulässig oder Betrug?

Es gibt immer mehr Datingportale, auf denen sich Erwachsene anmelden können, um Partner zu finden. Gemein ist diesen Portalen, dass sich dort wesentlich mehr Männer als Frauen anmelden. Aus diesem Grunde setzen die Portale sog. „Fembots“ ein. Das sind virtuelle gefakte Damen, die mit den Männern chatten. Ziel des getürkten Chats: Die Männer sollen zahlende Mitglieder des jeweiligen Portals bleiben und nicht enttäuscht abwandern, weil es keine Damen gibt, die den Kontakt suchen.

Ashley Madison

Nachdem vor einigen Wochen die Website des US-amerikanischen Seitensprungportals Ashley Madison (AM) durch Mitglieder der Gruppe “The Impact Team“ gehackt wurde und diese über 30 Millionen Kundendaten im sogenannten Darknet veröffentlichten, sind nun intimste Daten von Usern der Plattform, wie Namen, sexuelle Vorlieben, Adressen, Kreditkartennummern und Passwörter für jedermann abrufbar.

Die geleakten Daten liefern darüber hinaus aber auch interessante Informationen zu den Geschäftspraktiken von Avid Life Media (ALM), dem Mutterkonzern von Ashley Madison.

Die Hacker von The Impact Team begründen ihre Tat nämlich damit, dass ALM seine Kunden betrüge. Viele weibliche Profile seien gefälscht. 90 bis 95 Prozent der Nutzer seien männlich.

Fembots of Ashley Madison

Bereits 2012 wurde bekannt, dass Ashley Madison mit Fake-Profilen arbeitet. Eine ehemalige Mitarbeiterin verklagte das Portal 2013, weil sie sich beim Tippen von über tausend Fake-Profilen innerhalb von drei Wochen, irreparable Schädigungen an den Handgelenken zugezogen habe. Laut Ashley Madison habe die Frau jedoch niemals falsche Profile erstellt. Der Streit wurde außergerichtlich beigelegt ...

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  • Almost None of the Women in the Ashley Madison Database Ever Used the Site [Updated]

    gizmodo.com - 65 Leser, 11242 Tweets - When hacker group Impact Team released the Ashley Madison data, they asserted that “thousands” of the women’s profiles were fake. Later, this number got blown up in news stories that asserted “90-95%” of them were fake, though nobody put forth any evidence for such an enormous number. So I downloaded the data and analyzed it to find out how many...

  • John McAfee: No one got laid on Ashley Madison

    businessinsider.com - 33 Leser, 62 Tweets - I received 863 email requests for advice. All of them were male. None of them had hooked up with a woman.

  • The Fembots of Ashley Madison [Updated]

    gizmodo.com - 67 Leser, 1358 Tweets - Now we know that almost none of the woman in the Ashley Madison database ever used the site. The question is, was this a deliberate fraud? Or was it just a dating site gone wrong?

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