Speicherung von IP-Adressen zur Gefahrenabwehr zulässig?

von Daniela Windelband

Es sollte hinlänglich bekannt sein, dass die Protokollierung und kurzfristige (bis zu sieben Tage) Speicherung von IP-Adressen zur Abwehr von Angriffen sowie zum Erkennen, Eingrenzen oder Beseitigen von Störungen unter kontrollierten Bedingungen für einen Zeitraum von sieben Tagen in ungekürzter Form für Access-Provider zulässig ist (vergl. BGH, Urteil vom 3. Juli 2014, AZ: III ZR 391/13). Diese Auffassung wird überwiegend auch für den Betrieb von Webseiten angewandt.

Bei der Speicherung ist drauf zu achten, dass der Zugriff auf diese Datei nur bei Vorliegen eines begründeten Missbrauchsverdachts erfolgen darf und der Zugriff nur einem streng limitierten Personenkreis erlaubt ist. Wer hierzu nähere Informationen wünscht, sei auf unsere Beitragsreihe TOM und der Datenschutz verwiesen und hier im Speziellen auf den Teil 3 – Zugriffskontrolle ...

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