“Uops – die war noch immer schwanger, als ich ihr kündigte? Ach…”

von Liz Collet

Wörtlich ……….. ist es natürlich sicher ganz anders vom Arbeitgeber formuliert worden, um den es im folgenden Fall geht. Den genauen Wortlaut können wir dem Sachverhalt zur Urteilsinformation nicht wirklich entnehmen.

Aber sinngemäss entspricht der humorvoll intonierte Titel nicht nur dem im Kopfkino galoppierenden Dialog, sondern dem Einwand, den er geltend machte, als man wegen der Kündgung der Mitarbeiterin Klage gegen ihn erhob.

Seit es Regelungen zum Mutterschutz und gegen Kündigungen von Mitarbeiterinnen während der Schwangerschaft gibt könnte man – eigentlich – denken, Prozesse wegen Kündigungen in der Schwangerschaft seien weitgehend obsolet. Erst recht seit auch Fragen nach bestehender Schwangerschaft bei Einstellungsgesprächen rechtlich hinreichend thematisiert und geklärt sind.

Allenfalls – könnte man denken – seien Prozesse dann noch dann von praktischer Bedeutung, wo ein Arbeitgeber zum Zeitpunkt der Kündigung NOCH keine Kenntnis von einer BEREITS bestehenden Schwangerschaft gehabt haben könnte, sei es weil die Mitarbeiterin es selbst noch nicht wusste oder es ihm noch nicht mitgeteilt hat.

Es gibt aber noch Varianten, die sowohl bei der Berufsgruppe des Arbeitgebers im folgenden Fall die Augenbrauen erstaunt lupfen lassen, als auch bei dessen Einwendungen gegen die gegen ihn erhobenen Vorwürfe der Diskriminierung wegen der (wiederholten) Kündigung einer schwangeren Mitarbeiterin.

Dabei liest man so oft hübsche Beiträge wie zB “Familie und Beruf – Firmen denken um”, wie hier in der August-Ausgabe des Reports und der auch sonst regelmässig lesenswerten Magazine der IHK Rheinhessen; die wie andere IHKs generell sehr interessante Informationen in ihren “Reports” und Webpräsenzen bereithalten und veröffentlichen ...

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