Bayerischer Datenschutzbeauftragter: Bußgelder wegen fehlender schriftlicher Auftragsdatenverarbeitung

Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) weist in einer aktuellen Pressemitteilung darauf hin, dass es gegen ein Unternehmen ein Bußgeld in fünfstelliger Höhe verhängt hat, weil es mit seinen Auftragnehmern keine schriftliche Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung geschlossen hat.

Wenn Sie sich fragen, was eine Auftragsdatenverarbeitung überhaupt ist und wann ein solcher Vertrag überhaupt geschlossen werden muss, dann lesen Sie den Aufsatz von RA Dr. Bahr "Auftragsdatenverarbeitung – was ist das denn, bitte schön?" oder schauen Sie sich unser Law-Vodcast-Video an.

Aus der Pressemitteilung des BayLDA:

"Das BayLDA hat kürzlich gegen ein Unternehmen eine Geldbuße in fünfstelliger Höhe festgesetzt. Das Unternehmen hatte in seinen schriftlichen Aufträgen mit mehreren Auftragsdatenverarbeitern keine konkreten technisch-organisatorischen Maßnahmen zum Schutz der Daten festgelegt. Stattdessen enthielten die Aufträge nur einige wenige pauschale Aussagen und Wiederholungen des Gesetzestextes. Dies reicht keinesfalls aus. Denn die datenschutzrechtliche Verantwortung trägt auch im Falle der Einschaltung von Auftragsdatenverarbeitern nach wie vor der Auftraggeber ...Zum vollständigen Artikel


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