AG Leipzig verurteilt zwar den Schädiger eines Verkehrsunfalls zur Zahlung restlichen Schadensersatzes in Form der Restsachverständigenkosten aus abgetretenem Recht, prüft aber die Angemessenheit mit Urteil vom 15.6.2015 – 107 C 2463/15 -.

von Willi Wacker

Hallo verehrte Captain-Huk-Leserinnen und -Leser,

nachstehend geben wir Euch hier ein Urteil aus Leipzig zu den Sachverständigenkosten aus abgetretenem Recht gegen den VN der eintrittspflichtigen Kfz-Haftpflichtversicherung mit positivem Ergebnis bekannt. Leider ist der Redaktion wieder einmal ein geschwärztes Urteil übersandt worden, aus dem nicht ersichtlich ist, um welche Versicherung es sich hier handelt.Daher noch einmal unsere Bitte, keine geschwärzten Urteile einsenden. Die Anonymisierung erfolgt durch uns. Aber nur dann, wenn wir wissen, welche Versicherung betroffen war, können wir eine Zuordnung zu den einzelnen Urteilslisten vornehmen. So, nun aber wieder zu dem eingesandten Urteil. Leider hat das erkennende Gericht wieder eine Angemessenheitsprüfung und eine Messung der einzelnen Kostenpositionen nach BVSK vorgenommen. Lest selbst das Urteil und gebt dann Eure Kommentare ab.

Viele Grüße Willi Wacker

Amtsgericht Leipzig

Zivilabteilung

Aktenzeichen: 107 C 2463/15

Verkündet am: 15.06.2015

IM NAMEN DES VOLKES

ENDURTEIL

In dem Rechtsstreit

– Klägerin –

gegen

Beklagter

wegen Schadensersatz

hat das Amtsgericht Leipzig durch Richterin am Amtsgericht als weitere aufsichtsführende Richterin P. auf Grund der mündlichen Verhandlung vom 08.06.2015 am 15.06.2015

für Recht erkannt:

1. Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin 167,09 Euro zuzüglich Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz hieraus seit 23.10.2013 sowie als Nebenforderung 3,00 Euro vorgerichtliche Mahnkosten zu bezahlen.

2. Der Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin für vorgerichtliche Anwaltskosten 70,20 Euro zuzüglich Znsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit 14.04.2015 zu bezahlen.

3. Der Beklagte trägt die Kosten des Rechtsstreits.

4. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar ...

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