Links zu aktuellen Medienberichten vs. „Recht auf Vergessenwerden“

von Lea Paschke

Nach wie vor hat das im Mai 2014 erlassene Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) nicht an Brisanz verloren. Kernaussage des EuGH war, dass Google und andere Suchmaschinenbetreiber nicht immer alle Suchergebnisse ungefiltert anzeigen dürfen. Betroffene können seit dem unter bestimmten Voraussetzungen die Löschung von Links aus den Ergebnislisten beantragen, die bei einer Suche nach ihrem Namen erscheinen. Google gibt an, diesem Wunsch nachzukommen, soweit im Einzelfall das Recht des Antragstellers auf Vergessenwerden schwerer wiegt, als das Informationsrecht der Öffentlichkeit.

In der Vergangenheit berichteten wir bereits mehrfach über Googles Versuche, einheitliche Löschkriterien zu entwickeln und der Vielzahl von Löschungsersuchen Herr zu werden.

Löschaufforderung des ICO

Nunmehr hat die britische Datenschutzbehörde ICO (Information Commissioner’s Office) Google dazu aufgefordert, auch Verlinkungen zu aktuellen Medienberichten über eine auf das Urteil des EuGH gestützte und bereits durchgeführte Link-Löschung aus den Ergebnislisten zu entfernen ...

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