So geht’s: Verkehrssicherungspflichten für eine Rutsche im Freizeitbad

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Für Betrei­ber von (Freizeit-)Bädern sind Ver­kehrs­si­che­rungs­pflich­ten ein sen­si­bles Thema. Hat sich ein Gast bei der Benut­zung von Hüpf­kis­sen, Sprung­brett oder Rut­sche ver­letzt und stellt ein Gericht fest, dass das mit geeig­ne­ten Siche­rungs­maß­nah­men hätte ver­hin­dert wer­den kön­nen und müs­sen, wird es häu­fig teuer. Umso erfreu­li­cher ist es, wenn Urteile posi­tive Bei­spiele auf­zei­gen. Denn dann kön­nen auch andere als der betrof­fene Betrei­ber ablei­ten, wie es rich­tig geht.

Das hat das Land­ge­richt Bonn in einer Ent­schei­dung vom 23.3.2015 (Az. 1 O 370/14) getan. Dabei ging es um einen Unfall zwi­schen zwei nach­ein­an­der rut­schen­den Bade­gäs­ten. Eine davon hatte sich ver­letzt und auf Scha­dens­er­satz sowie Schmer­zens­geld geklagt. Ver­ge­bens: Der Bad­be­trei­ber sei sei­nen Siche­rungs­pflich­ten voll­stän­dig nach­ge­kom­men und habe an dem Unfall daher keine Schuld.

Wel­che Siche­rungs­maß­nah­men hat der Betrei­ber getrof­fen? Der Start– und Ziel­be­reich der betrof­fe­nen Was­ser­rut­sche ist mit Pik­to­gram­men ver­se­hen, die aus­führ­li­che Hin­weise zur Benut­zung geben, und mit Video­ka­me­ras über­wacht ...

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