Pro Ventus GmbH meldet Insolvenz an

Es war schon fast abzusehen: Nachdem die Finanzaufsicht BaFin der Pro Ventus GmbH die sofortige Abwicklung des unerlaubt betriebenen Einlagengeschäfts aufgegeben hatte, folgte der Insolvenzantrag. Das Amtsgericht Aschaffenburg hat das vorläufige Insolvenzverfahren am 10. August 2015 eröffnet (Az.: 613 IN 356/15). Nach dem BaFin-Bescheid hätte die Pro Ventus GmbH die angenommenen Gelder unverzüglich an die Anleger zurückzahlen müssen. Doch nach der Eröffnung des vorläufigen Insolvenzverfahrens wird es damit nichts. Noch schlimmer: Die Anleger müssen mit erheblichen Verlusten rechnen. Noch ist zwar nicht klar, ob überhaupt ausreichend Insolvenzmasse vorhanden ist, um das reguläre Insolvenzverfahren zu eröffnen. Sollte es aber zur Eröffnung kommen, ist nicht davon auszugehen, dass die Insolvenzmasse ausreicht, um alle Forderungen der Gläubiger zu bedienen. Den Anlegern ist zu empfehlen auf zweierlei Wegen vorzugehen. Wird das Insolvenzverfahren eröffnet, müssen die Forderungen beim Insolvenzverwalter form- und fristgerecht angemeldet werden. Das sollten die Anleger auf keinen Fall verpassen ...Zum vollständigen Artikel


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