Kundenkarten, Rabattaktionen – und es geht doch anonym!

von Daniela Windelband

Hand auf’s Herz, wie viele Kundenkarten haben Sie? Wahrscheinlich mehrere. Der Durchschnittsbürger in Deutschland hat 4,5 davon in seinem Portemonnaie. Ist ja auch so praktisch. Mal gibt es Sonderaktionen für mich als Karteninhaber, mal kann ich Punkte beim Einkauf sammeln, die mir dann entweder als Sachprämie zukommen oder sogar als Rabatt bei einem künftigen Einkauf nachgelassen werden.

Die meisten Menschen machen sich gar keine Gedanken über die Datenspuren, die Sie mit dem Karteneinsatz hinterlassen. Eigentlich ist der Datenschutz vielen „ja schon wichtig“, aber in einem solchen Fall denken sie gar nicht daran bzw. (was natürlich vollkommen legitim ist!) nehmen sie für die Rabatte die Datenpreisgabe in Kauf – als wohlüberlegten Schritt sozusagen.

Große Vorteile für den Handel

Stellen die Karten eine „win-win-Situation“ dar, bei der Händler und Verbraucher gleichermaßen Vorteile haben? Kritische Stimmen sehen auf Seiten der Händler einen deutlich größeren Nutzen als auf Seiten der Kunden. Die kleinen Plastikkarten verraten dem Händler in der Regel Ihren Namen, Ihre Adresse, Ihr Geschlecht, was Sie gerne einkaufen und natürlich auch wann Sie das tun ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK