Erhebliche Mitbestimmungslücken – Pflicht zur Drittelbeteiligung wird großflächig ignoriert

Im aktuellen Heft 17 der GmbH-Rundschau (S. 909-918) findet sich ein auch für Arbeitsrechtler interessanter Beitrag von Bayer und Hoffmann. Vorgestellt wird eine empirische Studie, die am Institut für Rechtstatsachenforschung zum Deutschen und Europäischen Unternehmensrecht an der Universität Jena entstanden ist, und Erstaunliches zu Tage fördert. Untersucht wird, ob und in welchem Umfang dem Drittelbeteiligungsgesetz in der Praxis entsprochen wird. Dieses Gesetzt unterwirft bekanntlich Kapitalgesellschaften wie z.B die AG, GmbH; KGaA (sofern es sich nicht um Tendenzunternehmen handelt) der Unternehmensmitbestimmung, wenn die Beschäftigtenzahl zwischen 501 und 2000 liegt. Hier muss dann ein besonderes Gremium gebildet werden (Aufsichtsrat), in dem die Beschäftigtenvertreter ein Drittel der Sitze einnehmen ...

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