BWF Stiftung – gefälschtes Gold gefunden

Manchmal trügt der schöne Schein. Für über 6.000 Anleger der Berliner Wirtschafts- und Finanzstiftung (BWF-Stiftung) könnte sich dieses Sprichwort jüngst bewahrheitet haben. Mehr als 50 Millionen Euro investierten Anleger in Gold. Die BWF-Stiftung versprach, den entsprechenden Gegenwert in Gold zu erwerben und für ihre Investoren im firmeneigenen Tresor zu verwahren. Mit dem verwahrten Gold sollte dann weiterer lukrativer Handel getrieben werden. Je länger die Anleger ihr angeblich erworbenes Gold der BWF für weitere Geschäfte zur Verfügung gestellt hatten, desto größer sollte die Goldmenge sein, welche die Anleger dann später zurückerhalten sollten. Renditen von bis zu 6,5 Prozent wurden den Anlegern in Aussicht gestellt.

Große Mengen Falschgold sichergestellt

Doch wie sich nun herausstellte, hat die BWF-Stiftung wohl nur einen Bruchteil der eingenommenen Gelder auch wirklich in Gold angelegt. Im Rahmen einer Razzia hat die Berliner Polizei die Geschäftsräume der BWF-Stiftung durchsucht und in den Tresorräumen der Stiftung große Mengen Falschgold sichergestellt. Würde es sich bei der gesamten Menge (ca. 4 Tonnen) um echtes Gold handeln, so hätte dies einen Wert von über 140 Millionen Euro. Nach bisherigen Schätzungen sind aber lediglich 10 Prozent der gefundenen Goldbarren auch tatsächlich echt. Bei dem Rest handelt es sich nach ersten Ermittlungen um mit Gold überzogenes anderweitiges Material.

Anleger der BWF-Stiftung sollten schnell handeln!

Viele Anleger fragen sich nun zu Recht wo ihr Geld geblieben ist und ob es eine Chance gibt, dieses zurückzuerlangen. Zuständig für das Vermögen der BWF-Stiftung ist der Bund Deutscher Treuhandstiftungen. Dieser hat allerdings bereits einen Insolvenzantrag gestellt ...

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