Die neuen Regeln zum Messstellenbetrieb, und was sie für die Praxis bedeuten

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Bis­her wollte die Bun­des­re­gie­rung zu intel­li­gen­ten Net­zen ein Ver­ord­nungs­pa­ket erlas­sen (wir berich­te­ten). Nun soll die Umset­zung durch ein for­mel­les Gesetz zur „Digi­ta­li­sie­rung der Ener­gie­wende“ erfol­gen. Wesent­li­cher Bestand­teil des kürz­lich ver­öf­fent­lich­ten Arbeits­ent­wurfs sind neue Regeln über den Mess­stel­len­be­trieb und die Daten­kom­mu­ni­ka­tion in intel­li­gen­ten Ener­gie­net­zen (Mess­stel­len­be­triebs­ge­setz – MsbG). Darin wer­den alle Fra­gen rund um den Roll-Out und die Finan­zie­rung intel­li­gen­ter Mess­sys­teme sowie zu den daten­schutz­recht­li­chen Anfor­de­run­gen gere­gelt. Zudem wer­den die Rege­lun­gen zu Mess­stel­len­be­trieb und Mes­sung, die bis­lang in der Mess­zu­gangs­ver­ord­nung (MessZV), in den §§ 21b bis 21i EnWG und wei­te­ren Ver­ord­nun­gen ent­hal­ten waren, in das neue Gesetz überführt.

Das geplante MsbG wei­tet unter ande­rem die Ver­pflich­tung aus, intel­li­gente Mess­sys­teme ein­zu­füh­ren: Neben Letzt­ver­brau­chern mit einem Jah­res­strom­ver­brauch über 6.000 kWh sol­len auch alle EEG– oder KWK-Anlagen mit einer instal­lier­ten Leis­tung über 7 kW ein intel­li­gen­tes Mess­sys­tem erhal­ten. Die bis­he­rige Beschrän­kung auf Neu­an­la­gen ent­fällt also ...

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