Bestellen auf Raten – Online-Shops als Schuldenfalle

In Zeiten in denen das Einkaufen in Online-Shops gang und gäbe ist, ist es gefährlich einfach geworden, Anschaffungen auf Ratenzahlung zu bestellen. Sofa, Wasch­maschine, Fernseher, Smartphone, Kleidung,… da kann einiges an Raten zusammenkommen. Wer dabei nicht aufpasst, verliert schnell den Überblick über Höhe und Laufzeit der jeweiligen Rate. Irgendwann wird dann ein Punkt erreicht, an dem die Einnahmen nicht mehr ausreichen, um die Ausgaben zu decken. Man ist überschuldet.

Bestellen auf Raten als häufiger Grund für Überschuldung

Die großen und zunehmend auch kleineren Online-Shops bieten mittlerweile das Bestellen auf Raten als Zahlungs­methode an. Besonders für Menschen mit geringem Einkommen ist dies oft sehr verlockend. Wer sich die hohe Summe für eine neue Sitzgarnitur nicht auf einen Schlag leisten kann, nimmt das Angebot, die Verbindlichkeit in geringeren monatlichen Raten abzu­be­zahlen, gerne in Anspruch.

Hinzu kommen Lockangebote mit niedrigen Zinsen oder der sogenannten 0% Finanzierung. Das Gefühl, beim Kauf zu sparen und das begrenzt gültige Angebot wahr­nehmen zu müssen, treibt viele Menschen dazu, Käufe zu tätigen, die nicht nötig wären. Wird gleichzeitig mit dem Bestellen auf Raten geworben, schnappt die Schulden­falle schneller zu als man denkt.

Beim Bestellen auf Raten wird die lange Laufzeit der Raten­zahlungs­verein­barungen oft unterschätzt. Je nachdem, wie hoch die monatliche Ratenzahlung ist, können mehrere Jahre zusammen­kommen. Das Risiko solch langfristiger Finan­zierungen ist immer, dass größere Reparaturen, Trennung, Arbeitslosigkeit, Krankheit oder andere ungeplante Situationen eintreten, durch die Ausgaben erhöht werden oder Einnahmen wegfallen. Die Raten müssen jedoch weiterhin gezahlt werden. Wer dies nicht tut, bekommt Mahnungen, die wiederum mit Kosten in Form von Mahn­gebühren verbunden sind. Ratenaussetzungen sind im Regelfall nicht möglich ...

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