AG Mannheim: AGB-Klausel mit 90 -age-Zahlungsfrist im B2B-Bereich unwirksam

Eine AGB-Klausel im B2B-Bereich, wonach sich der Auftraggeber eine Zahlungsfrist von 90 Tagen für die Begleichung erbrachter Dienstleistungen einräumt, benachteiligt die andere Partei unangemessen und ist daher unwirksam (AG Mannheim, Urt. v. 22.07.2015 - Az.: 10 C 169/15).

Die Klägerin hatte Fracht-Dienstleistungen für die Beklagte, die Zwischen-Spediteurin ist, erbracht. Die Beklagte verwendete dabei in ihren AGB nachfolgende Klausel:

"Forderungen des AN sind am letzten Tag des zweiten Folgemonats nach Rechnungseingang fällig"

Damit räumte sich die Beklagte faktisch ein Zahlungsziel von 90 Tagen ein ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK