Schlechte Presse – ein Problem der virtuellen Welt

von Birgit Rosenbaum II

Schlechte Presse – ein Problem der virtuellen Welt

Von Birgit Rosenbaum II, 3. September 2015

Viele Unternehmer kennen das Problem der „schlechten Presse“. Man öffnet montags morgens seine Mails und findet einen Google-Alert zu seinem Unternehmen. Zunächst ist man erfreut, es wird im Netz berichtet. Nach dem Anklicken wird man eines besseren belehrt. Die Verlinkung führt nicht zu einem angenehmen Artikel. Vielmehr handelt es sich um „schlechte Presse“.

Montag: 1x „schlechte Presse“

Nehmen wir an, der vorgefundene Artikel ist nicht gut, aber auch gar nicht so schlecht, dass man sich wehren möchte. Dienstag hat man den Artikel schon fast vergessen – bis man seine Mails öffnet. Es befinden sich plötzlich 20 Alerts im Postfach. Alle verlinkten Inhalte sind aus der „schlechten Presse“ vom Vortag entstanden.

Dienstag: 20x „schlechte Presse“

Die 20 neuen Artikel befassen sich inhaltlich mit dem gleichen Thema wie die schlechte Presse vom Vortrag. Erstaunlicher Weise handelt es sich um offensichtlich abgeschriebene Inhalte. Teils wird die schlechte Presse einfach kopiert, teilweise wird sie im Stil des Kinderspiels „stille Post“ qualitativ schlechter und verfälscht. Die 20 weiteren „Autoren“ haben nicht beim Unternehmer nachgefragt und um eine Verifizierung der Inhalte gebeten.

Mittwoch: Google Suchergebnis des Unternehmensnamens: an erster Stelle die Firmenhomepage, danach 3x schlechte Presse

Die 21 schlechten Presseartikel schlagen sich nun auch im Google Suchergebnis nieder. Die Firmenhomepage befindet sich auf Platz 1 der Suchergebnisse, danach folgen allerdings schon ein paar Ergebnisse der schlechten Presse ...

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