Was man beim Unterhalt beachten sollte

Nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) besteht eine Unterhaltspflicht für "Verwandte in gerader Linie" - § 1601 BGB. Das bedeutet, dass man grundsätzlich für seine Kinder aber auch für seine Eltern unterhaltspflichtig ist. Geschwister sind hingegen untereinander nicht unterhaltspflichtig. Die Verpflichtung zum Kindesunterhalt reicht üblicherweise bis zum Ende der Berufsausbildung. Die in der Bevölkerung weitverbreitete Ansicht, mit 25 Jahren ende die Unterhaltspflicht, ist daher nicht zutreffend. Damit wird auch klar, dass eine Unterhaltspflicht immer eine Einzelfallprüfung beinhaltet. Voraussetzung für eine Unterhaltspflicht ist natürlich zunächst die Leistungsfähigkeit des Verpflichteten. Nur wenn er seinen eigenen Unterhalt aus eigenen Einkünften bestreiten kann, kann er auch darüber hinausgehende Einkünfte für den Unterhalt der Berechtigten einsetzen. Die Unterhaltspflicht darf nicht dazu führen, dass der Verpflichtete selbst bedürftig im Sinne des Sozialrechtes wird. Geregelt wird die Höhe des Unterhaltes durch die sog. Düsseldorfer Tabelle, die in regelmäßigen Abständen den wirtschaftlichen Gegebenheiten angepasst wird ...Zum vollständigen Artikel


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