Risikominimierung durch arbeitsrechtliche Due Diligence

von Elishewa Patterson Baysal

Eine Due Diligence Prüfung im Allgemeinen und besonders im Arbeitsrecht kommt den Verantwortlichen meist nur dann in den Sinn, wenn Sie ein Unternehmen kaufen oder verkaufen wollen.

Risiken minimieren

Legal-Due-Diligence-Prüfungen lohnen sich aber im arbeitsrechtlichen Bereich auch dann wenn kein Unternehmenskauf oder Ähnliches bevorsteht. Vor allem hilft die arbeitsrechtliche Due Diligence dabei Risiken zu identifizieren und vor allem zu minimieren oder – bessern noch – gleich ganz zu beseitigen.

Aus Erfarung wissen wir, dass In vielen Unternehmen ein heilloses arbeitsrechtliches Durcheinander herrscht. Es gibt häufig keine klare Linie und schon gar keine echte Struktur. Arbeitsverträge sind uneinheitlich, häufig veraltet und noch häufige voller Klauseln die bestenfalls unklar, meistens sogar unwirksam sind.

Bestand prüfen

Oft bestehen in Unternehmen zudem alte Betriebsvereinbarungen, die sich teilweise gegenseitig widersprechen oder Rechte bzw. Begünstigungen vorsehen, die gar nicht oder nur von Teilen der Belegschaft gelebt werden. Auch längst verschollen geglaubte Pensionskassenvereinbarungen oder Ähnliches schlummern als potentielle Pulverfässer vor sich hin.

Bei jungen, schnell gewachsenen Arbeitgebern bleibt oftmals keine Zeit für ein geordnetes Herangehen an den arbeitsrechtlichen Bestand. Bei alteingesessenen (Konzern-)Unternehmen sind häufig über die Jahrzehnte so viele unterschiedliche Strukturen entstanden, dass auch ein engagierter und motivierter Personalverantwortliche den Überblick verlieren muss ...

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