Produzent v. Regisseur: Keine Haftung für Starallüren

MS - Washington. Wer trägt die Verant­wortung, wenn ein Film floppt? Produ­zent oder Regis­seur? Um diese Frage ging es in Merry Gentleman, LLC v. George and Leona Productions, Inc. Die Klägerin, Produk­tionsfir­ma des 2009 erschie­nenen Films The Merry Gent­leman, warf der Beklag­ten und dem da­hinter ste­henden Haupt­darstel­ler und Regis­seur Michael Keaton Vertrags­bruch vor, insbe­sondere eine nicht frist­gerechte Fertig­stellung des Films sowie man­gelnde Koope­ration bei seiner Bewer­bung. Als Folge ver­langte sie Er­satz der gesamten aufge­wendeten Pro­duktions­kosten als Vertrauens­schaden, Reliance Damages.

Die Beklagte hielt sich gar nicht damit auf, die Vertrags­verletzun­gen zu bestreiten, sondern bean­tragte ein klage­abweisen­des Summary Judgment, da die Klägerin einen kau­salen Zusammen­hang zwischen den behaup­teten Verlet­zungen und dem entstan­denen Schaden nicht hin­reichend darge­legt habe. Dem folgte das Bundes­gericht, dessen Entschei­dung nun durch das Bundes­berufungs­gericht des siebten Bezirks der USA in Chicago am 25. August 2015 bestä­tigt wurde ...

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