Highlights sprachlicher Minderleistung: In dubio torero

von Holger Schmidt

27.08.2015, von Holger Schmidt

Nebenbei bemerkt: Man muss Juristen nicht immer verstehen. Manchmal verstehen sie sich aber auch selbst nicht – oder reden schlicht Unsinn. Diesen Unsinn zu sammeln, hat sich seit einigen Jahren der Götttinger Oberstaatsanwal Wilfried Ahrens zur Aufgabe gemacht. Er hat aktuell eine neue Sammlung lustiger mentaler Fehlleistungen von oder gegenüber Juristen vorgelegt, die ich lustig finde: „In dubio torero“lautet der Titel und der Autor verspricht, dass sich darüber sogar „Skinheads in die Haare kriegen“. Was kein Wunder ist, wenn man „zu Hause eingetroffen, etwa 300 l Mariacron zu sich genommen“ hat. Aua. Aber es wird noch absurder.

Ein Zeuge darf seine Staatsangehörigkeit unwidersprochen mit „evangelisch“ angeben – und auch der Staat verzichtet offenkundig manchmal auf seine Neutralität, zum Beispiel, in dem er durch Gerichtsbeschluß qualitative Vorgaben für Schokoladenweihnachtsmänner macht ...

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