CHF-Darlehen – Ausstieg durch Widerruf

CHF-Darlehen – aussteigen und widerrufen ist unter bestimmten Vorraussetzungen möglich.

CHF-Darlehen wurden vielen deutschen Bankkunden von ihren Bankberatern als günstige Alternative zu einem Festzinskredit dargestellt. Laut Schätzungen haben deutsche Kreditinstitute eine Summe von über sieben Milliarden Euro an ihre Kunden auf diese Weise vermittelt. Besonders beliebt hierbei: der Schweizer Franken. Die eidgenössische Währung wurde den Darlehensnehmern stets als kursstabil angepriesen. Die Kunden haben sich zumeist für ein Fremdwährungsdarlehen entschieden, weil Sie sich auf die Darstellung der Banken verlassen haben. Es wurden günstige Zinsen in Aussicht gestellt und zugleich die hohe Sicherheit der CHF-Darlehen beworben. Welchen Risiken sich Darlehensnehmer mit dem Abschluss eines CHF-Darlehens aussetzen, wurde in aller Regel nicht thematisiert.

Kunden zahlen hohen Preis für Fehlberatung der Banken

Doch genau diese Risiken haben sich mittlerweile verwirklicht. Schon im Rahmen der Finanzkrise im Jahre 2008 haben Darlehensnehmer hohe Verluste aufgrund der Wechselkursschwankungen des Schweizer Franken erlitten. Spätestens mit der Aufgabe des CHF-Mindestkurses durch die Schweizer Nationalbank im Januar 2015 ist die zusätzliche Schuldenlast für viele Darlehensnehmer untragbar geworden. Die Banken reagieren mit wenig Verständnis für die Situation ihrer Kunden, obwohl sie in vielen Fällen eine erhebliche Mitschuld daran trifft. Wer nicht rechtzeitig weitere Sicherheiten für die Bank aufbringen kann, dem droht die Zwangsversteigerung.

Darlehensnehmer sind bei CHF-Darlehen nicht chancenlos

Die Darlehensnehmer müssen sich aber in vielen Fällen nicht mit diesem Schicksal abfinden. Neben der Möglichkeit, den entstandenen Schaden von der Bank zurückzufordern, kann auch der Widerruf des Darlehensvertrages die Verluste rückgängig machen ...

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